Workshop Personalmanagement

Mitarbeiterrekrutierung am AGVS Frauenseminar 2021

Gemäss den Aussagen von diversen Geschäftsführern wird es immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden. Vor allem in technisch-industriellen Betrieben. Was können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dafür tun um die richtigen Mitarbeiter zu finden? Diese Frage werden wir am 25. und 26. Oktober mit diversen Lösungsansätzen beantworten. Bereits in der Juli Ausgabe von AUTOINSIDE wurde der Workshop thematisiert.

Auszug aus dem Interview mit Sandro Compagno, veröffentlicht in der AUTOINSIDE Juli/August Ausgabe

Im Herbst referieren Sie
am AGVS-Frauenseminar über Personalmanagement. Welche Trends
und Tendenzen sehen Sie hier?

Gemäss den Aussagen von verschiedenen Garagisten: Es gibt eine
steigende Zahl von Bewerbungen von unqualifiziertem Personal. Für
mich bedeutet dies, dass das Image der Autobranche als Arbeitgeber
noch immer zu tief ist. Das ist ein Problem, denn angesichts der Herausforderungen,
die auf uns zukommen, brauchen wir extrem qualifiziertes
Personal. Und da viele Berufsleute sehr gut ausgebildet sind,
werden sie entsprechen oft von anderen Branchen abgeworben, in
denen technische Aggregate unterhalten werden.

Ich gehe davon aus, dass Sie am Frauenseminar Antworten darauf
haben, wie Garagisten und Garagistinnen dies verhindern können?

Unter anderem, ja. Ich werde oft gefragt, was man machen könne,
dass Mitarbeitende kommen und bleiben. Ich antworte jeweils mit
einer Gegenfrage: Wieso soll ich als Mitarbeitender zu Ihnen kommen?
Wer darauf eine konkrete Antwort hat, der hat in aller Regel
weniger Probleme damit.

Worauf kommt es an?
Wertschätzung, Gestaltung der Arbeit als Bestandteil des Lebens, die
Umstände so gestalten, dass sich die Menschen freuen, zur Arbeit
zu kommen. Kurz: Zuckerbrot und Peitsche zuhause lassen und den
Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Sie schreiben auf Ihrer Website, dass «herkömmliche Führungsstile
» ausgedient haben. Was meinen Sie damit konkret?
«Laissez-faire», «autoritärer», «karitativer» oder «kooperativer» Führungsstil
haben genauso ausgedient wie das eben erwähnte «Zuckerbrot
und Peitsche». Ich stelle in meinen Seminaren oft die Frage, ob
sich ein Vorgesetzter zum «Life-Coach» entwickeln soll. Die Kernfrage
lautet, wie viel Zeit will die Führungskraft für die Entwicklung
und Befähigung der Mitarbeitenden aufwenden. Auch hier gibt es
unterschiedliche Aspekte: Jeder Mensch reagiert anders auf Führung.
Manche möchten enger geführt werden und detailliertere Vorgaben
erhalten; dafür wissen sie nachher genau, was zu tun ist. Andere stecken
ihren Bereich ab, in dem sie sich möglichst frei bewegen wollen.
Die Schwierigkeit für die Führungskraft besteht darin, diese unterschiedlichen
Bedürfnisse zu erkennen und einzuteilen, dass es für
alle stimmt. Führungskräfte sind gefordert wie nie.

Weitere Workshops von Eurotraining GmbH zum Thema Personalmanagement:
– Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeitergespräche
– Personalmanagement für KMU’s
– Mitarbeiter finden, Mitarbeiter binden

 

Leave a Comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.